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Schaden genommen

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978-3-944265-37-7
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Der Leitgedanke des Opferentschädigungsgesetzes (OEG)
ist die Verantwortung des Staates, seine Bürger vor Schä-
digungen durch kriminelle Handlungen und Gewalttaten
zu schützen. Versagt dieser Schutz, so haftet der Staat
dem Opfer.

Wer entscheidet darüber, ob ein Anspruch auf Versor-
gung besteht? Wer befindet über die Glaubwürdigkeit
von Erinnerungen an Ereignisse, die teilweise viele Jahre
zurückliegen? Wer hat den Anspruch an sich und die Antrag-
stellenden, Geschehenes so umfassend zu rekonstruieren,
wie es erforderlich wäre?

Die detaillierten Befragungsbögen der Behörden erscheinen
nackt und kahl, markieren sie doch den Versuch, trauma-
tisierenden Ereignissen ein Zeilenmaß zu geben. Fragen
wirken zynisch und unterkühlt, fast unwirklich. Während
das Opfer versucht, Tathergang, Täter, Zeugen, Trauma
und Leid in ein vorgegebenes, immer gleiches Schema zu
pressen, durchlebt es seine Qualen ein weiteres Mal- ein
intensives Mal. Es scheint, als fordere diese Bestands-
aufnahme eher den Geschädigten als den Entschädiger.

Marthe Wahl kämpft, kämpft wie so viele und doch wie kein
anderer - um Gerechtigkeit. Und drängt zeitgleich auf eine
Novellierung des Opferentschc'idigungsgesetzes. Für sich
und für alle anderen.
Autor: Marthe Wahl
ISBN: 978-3-944265-37-7
Cover: Taschenbuch
Seitenzahl: 83
Maße: 14 x 21 cm
Erscheinungsdatum: 30. Juni 2016
Diesen Artikel haben wir am Mittwoch, 27. Juli 2016 in den Shop aufgenommen.
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